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   St. Anton am Arlberg  
Die Region

Beschreibung

St. Anton am Arlberg ist eine Gemeinde mit 2358 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Landeck im Bundesland Tirol (Österreich). Sie liegt am Fuße des Arlbergs an der Grenze zu Vorarlberg. St. Anton, einst bedeutender Passort, ist durch das Skigebiet Ski Arlberg das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs, das fünftgrößte weltweit, einer der bekanntesten Wintersportorte und gilt mit als die Wiege des alpinen Skifahrens.

Geographische Lage

St. Anton liegt im oberen Teil des Stanzertales, rund 100 km westlich der Landeshauptstadt Innsbruck, an der Grenze zu Vorarlberg zwischen den Lechtaler Alpen im Norden und der Verwallgruppe im Süden an der Rosanna. Der Hauptort liegt auf 1284 m ü. A., das Gemeindegebiet erstreckt sich bis auf 3148 m ü. A. (Kuchenspitze). Der Hausberg ist der Gampen[1] und der höchstgelegene, mit Aufstiegshilfen erreichbare Punkt ist der Gipfel der Valluga mit 2811 m ü. A.

Tourismus

Der Tourismus dominiert die nahezu monostrukturierte Wirtschaft am gesamten Arlberggebiet. Es gibt zwar noch mehrere Handwerks-, Handels- und Dienstleistungsbetriebe, die jedoch vorwiegend in Abhängigkeit vom Ski-Tourismus stehen. Die Arlberger Bergbahnen erschließt, als der größte Liftbetreiber im Tarifverbund mit 31 Seilbahn- und Liftanlagen – mit einer stündlichen Gesamtförderleistung von 58.405 Personen, das Skigebiet Ski Arlberg.

Mit circa 10.000 Gästebetten in Hotels und Beherbergungsbetrieben werden pro Wintersaison ca. eine Million Übernachtungen erreicht. Während die Sommersaison bis in die 1970er Jahre durch den Titel Höhenluftkurort auch von Bedeutung war, jedoch durch den Beginn des immer leistungsfähigeren Fernreisetourismus erheblich zurückging, ist seit Anfang der 90er Jahre wieder ein Trend zum Sommertourismus in St. Anton auffällig. Sportarten wie Mountainbiking oder Nordic Walking locken immer mehr sportbegeisterte Urlauber in der schneearmen Zeit an den Arlberg. Hotels, Gaststätten und die Bergbahnen haben sich darauf eingestellt und bieten mittlerweile spezielle Aktiv-Pakete für Sommergäste an.

Seit 2002 besteht ein Freibad mit Wellnesscenter, um Touristen auch in den Sommermonaten anzuziehen. 2008 wurde weiters die alte Tennishalle erneuert, die nun eine Bowling-/Kegelbahn, eine Mehrzweckhalle (Tennis, Volleyball, Fußball) sowie einen Squash-Platz und einen Luftgewehrschießstand enthält. Herzstück der neuen Halle ist der Kletterbereich.

Dennoch bleibt der Ski-Tourismus weiterhin die Haupteinnahmequelle des Ortes.

Die touristische Infrastruktur im Sommer umfasst

  • ca. 96 km markierte Wanderwege
  • zwei Klettersteige
  • einen Winterklettersteig
  • ein Hallenbad mit Außenbereich (neben zahlreichen Hotelhallenbädern)
  • Wanderwege
  • Mountainbike Routen
  • Angelmöglichkeiten

Die touristische Infrastruktur im Verbund Ski Arlberg umfasst

  • 88 Lifte und Seilbahnen (Lifte des Ortes einzeln aufgeführt im Artikel Arlberger Bergbahnen)
  • 305 km präparierte Pisten mit folgenden Schwierigkeitsgraden: 131 km leicht, 123 km mittel, 51 km schwer
  • 200 km naturbelassene, aber gesicherte Tiefschneerouten
  • 10 Skiwanderrouten
  • ein Hallenbad mit Außenbereich (neben zahlreichen Hotelhallenbädern) und Fitnesscenter
  • ein multifunktionales Sportzentrum
  • eine beleuchtete, 4,3 km lange Rodelbahn (ab der Bergstation der Nassereinbahn) mit einem Höhenunterschied von über 500 m.

Skihütten (teilweise auch im Sommer bewirtschaftet) gibt es im gesamten Skigebiet. Hier eine Auswahl: Rodelhütte (an der Rodelbahn), Hospiz-Alm (St. Christoph), Heustadl, Sennhütte, Ulmer Hütte (DAV-Hütte), Kaminstube, Mooserwirt, u. v. m.