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   Arlberg  
Die Region

Beschreibung

Der Arlberg ist ein Bergmassiv zwischen den österreichischen Bundesländern Vorarlberg und Tirol mit der Valluga als der höchsten Erhebung (2809 m). Verkehrstechnisch wichtig ist der Arlberg-Pass (1793 m ü. A.[1]). Die Passhöhe selbst liegt vollständig auf Tiroler Gebiet. Der wirtschaftlichen Bedeutung entsprechend, tragen viele Orte an den Passzugängen den Zusatz „am Arlberg“. Mit dem Tourismus am Arlberg hat sich der Begriff auch als Marke für eine Tourismusregion (vor allem als Wintersportgebiet) etabliert.

Lage

Der Arlbergpass verbindet das von der Alfenz durchflossene Klostertal im Westen mit dem von der Rosanna durchflossenen Stanzer Tal im Osten und trennt Lechquellengebirge und Lechtaler Alpen im Norden vom Verwall im Süden. Der Flexenpass ist wiederum die Grenze zwischen dem Lechquellengebirge im Westen und den Lechtaler Alpen im Osten. Der Arlberg als Höhenzug nimmt dem gegenüber den Westen der Lechtaler Alpen ein.

Die Valluga, höchster Berg am Arlberg und zusammen mit dem Trittkopf südwestlicher Abschluss der Lechtaler Alpen, überragt die Passhöhe dominant. Hier treffen auch die Grenzen der vier Arlberg-Gemeinden zusammen. Auf Vorarlberger Seite Lech und Klösterle / Stuben sowie auf Tiroler Seite Kaisers und St. Anton.

Die europäische Wasserscheide in den Alpen zwischen Rhein und Donau verläuft im Süden vom Albonagrat zur Passhöhe herunterkommend über die Valluga und Trittkopf zum Flexenpass und folgt ab Flexenspitz dem Südabschluss des Lechquellengebirge dem Klostertal gegen Westen.

Wintersport

Heute ist „Arlberg“ eine Marke für die Wintersportgebiete, die sich um den Arlbergpass herum gruppieren, u. a. Ski Arlberg, aber auch der Sonnenkopf und nicht zuletzt auch das Lechtal.

Ski Arlberg ist für seine lange Wintersporttradition bekannt. Bereits 1901 wurde der Skiclub Arlberg gegründet, der zwei Jahre später ein erstes Clubrennen austrug. 1904 fand das erste allgemeine Arlberg-Rennen statt, 1928 das erste der berühmten Arlberg-Kandahar-Rennen. 1921 entstand unter der Leitung von Hannes Schneider mit der Skischule Arlberg die erste Skischule in der Region.[9] 1937 wurden sowohl in St. Anton als auch in Zürs die ersten Liftanlagen gebaut. Es war der erste Schilift, der von Konrad Doppelmayr und Sepp Bildstein gebaut wurde. Mit der Ski-WM 2001 in St. Anton kam der alpine Ski(renn)sport an den Arlberg und damit zu seinen Wurzeln zurück.

Heute bilden die zusammenhängenden Skigebiete auf drei Bergen rund um Lech und Zürs (Ski Arlberg West), der Gampen, Kapall, Galzig und Valluga oberhalb von St. Anton und St. Christoph, die wiederum mit dem Albonagebiet in Stuben auf der anderen Seite der Arlbergpassstraße verbunden ist, sowie das Rendlgebiet südlich von St. Anton (beide Ski Arlberg West) und die Snowworld Warth-Schröcken um die Orte Warth und Schröcken nordwestlich vom Tannberg ein Skiressort mit 88 Liftanlagen, 350 km präparierten Pisten und 200 km Tiefschneeabfahrten. Ski Arlberg West macht Ski Arlberg zu einem der bekanntesten Freeride-Zentren Österreichs bzw. der gesamten Alpen. Durch die vielen Wintersportler ist dem Tourismus am Arlberg eine enorme Bedeutung zugekommen. So wurden zwischen 1. November 2001 und 31. Oktober 2002 erstmals über eine Million Übernachtungen gezählt.

Ein neues Wahrzeichen der Region ist die neue Galzigbahn. Sie wurde 1937 erstmals erbaut als Gondelbahn. Danach wurde die Galzigbahn das letzte Mal 1964 umgebaut und hatte eine Förderkapazität von 700 Personen/Stunde. 2005 entschloss sich die Arlberger Bergbahnen AG neue Maßstäbe für die Zukunft zu setzen und so wurde 2006 die Galzigbahn komplett neu errichtet. Die Bahn hat eine Förderkapazität von 2.200 Personen/Stunde,

Bergsommer

Wurden noch bis in die 1980er Jahre fast alle Hotels im Sommer geschlossen, und glichen die Orte dadurch „Geisterstädten“, entdeckt die Region in den letzten Jahren immer mehr auch den Sommertourismus.